Amanita phalloides

Amanita phalloides in der Homöopathie wird seit über hundert Jahren gegen die Todesangst eingesetzt. Über einen wissenschaftlichen Ansatz wurde das Mittel neu entdeckt: es kann spezifisch das Tumorwachstum hemmen.

Tumore entstehen in unserem Körper durch das unkontrollierte Wachsen von Zellen. Das Immunsystem ist prinzipiell dazu in der Lage, Tumorzellen abzubauen. Das Ziel jeder sinnvollen Tumortherapie ist die Verringerung der Tumormasse bei gleichzeitiger Aktivierung des Immunsystems.

In Tumorzellen sind die Gene so geschaltet, dass das Enzym RNAPII zu 100% ausgelastet ist. In normalen Zellen ist dieses Enzym nur zum Teil aktiv. Amanita phalloides enthält alphaAmanitin, das die RNAPII hemmt. Eine partielle Hemmung führt zur Hemmung der Aktivität von Tumorzellen, lässt die gesunden Zellen jedoch unberührt. Die Amanita Therapie bietet die Möglichkeit, mit homöopathischen Zubereitungen das Tumor-Zellwachstum spezifisch zu bremsen ohne die Aktivität des Immunsystems zu schädigen. Die Aktivität des Immunsystems kann stimuliert werden durch zusätzliche Gaben von essentiellen Fettsäuren.

Im Allgemeinen tritt durch die Amanita Therapie nach Aufnahme von ca. 100 ml D2 ein Entzündungsprozess ein. Es können Lymphknoten schwellen, Fieber auftreten und andere Symptome einer Grippe auftauchen. Im Allgemeinen setzt zu diesem Zeitpunkt eine Zerstörung von Tumorzellen ein. Diese ist meist messbar mit einem Anstieg der Laktatdehydrogenase. Es ist daraus zu folgern, dass das Immunsystem die Tumorzellen erfolgreich erkennt und abbaut.